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29.11.2025 – Das sogenannte Broken-Heart-Syndrom (Takotsubo-Syndrom) trifft überwiegend Frauen – aber auch Männer sind nicht davor geschützt. Nur bei ihnen sieht die Ursache oft anders aus: Während bei Frauen meist emotionaler Stress – etwa ein Verlust oder Schockmoment – der Auslöser ist, kommt es bei Männern häufiger nach körperlicher Belastung, Operationen oder Unfällen zu der plötzlichen Herzschwäche.

Die Symptome ähneln einem Herzinfarkt: starke Brustschmerzen, Luftnot, Schweißausbruch, Schwindel oder Bewusstlosigkeit. Doch im Herzkatheter zeigt sich kein verschlossenes Gefäß. Stattdessen ist die Herzspitze ballonartig aufgebläht und das Herz pumpt plötzlich nicht mehr richtig.
Das Gefährliche an diesem „gebrochenen Herzen“? Frühwarnzeichen fehlen und bis zu 50 Prozent der Betroffenen erleiden Komplikationen, von schweren Rhythmusstörungen bis hin zum Kreislaufschock.
In der Akutphase ist eine intensivmedizinische Überwachung nötig, doch zum Glück erholt sich die Herzfunktion in den meisten Fällen dann innerhalb weniger Tage.
Was Männer wissen sollten: Auch körperlicher Stress kann das Herz „brechen“ lassen. Wer Brustschmerzen oder plötzliche Luftnot verspürt – egal, ob nach einem Unfall, schwerem Training oder nach einer Infektion – sollte sofort den Notruf (112) wählen oder einen Arzt aufsuchen.

Fazit der DGMG: Nicht nur gebrochene Herzen, auch überforderte Körper können das Herz gefährlich aus dem Takt bringen. Männer, achtet deshalb besser auf euer Herz, denn Stress ist keinesfalls ein Zeichen von Stärke!

Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.
Bildnachweis: Shutterstock #2187974633