
27.08.2026 – Sommer, See, Abkühlung – und mit einem Kopfsprung rein ins Wasser. Was nach Spaß klingt, kann dramatisch enden: Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) schätzt, dass es in Deutschland jedes Jahr etwa 80 Badeunfälle mit anschließender Querschnittlähmung gibt. Betroffen sind dabei häufig junge Männer.
Besonders gefährlich sind Kopfsprünge in flache, trübe oder unbekannte Gewässer. Schon der Aufprall auf den Grund, einen Stein oder ein anderes verborgenes Hindernis kann die Halswirbelsäule und das Rückenmark schwer verletzen. Die Folgen können dauerhafte Lähmungen sein – im schlimmsten Fall kann der Unfall auch tödlich enden.
Deshalb gilt: Erst prüfen, dann springen!
- Wassertiefe und Untergrund checken.
- Nie mit dem Kopf voran in trübes oder unbekanntes Wasser springen.
- Auf Hindernisse achten.
- Alkohol und Drogen vor dem Sprung sind tabu.
- Auch in der Gruppe aufeinander achten – Mutproben sind es in der Regel nicht wert.
Ein paar Sekunden Leichtsinn könnten das gesamte weitere Leben verändern, so die DGOU. Wer nicht weiß, was unter der Wasseroberfläche wartet, geht daher besser auf den Füßen voran ins Wasser.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V.
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