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Jugendstudie: Immer später Sex – dafür aber sicher

27.01.2026 – Jugendliche in Deutschland werden heute deutlich später sexuell aktiv und verhüten dabei konsequent. Das zeigt die aktuelle Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit, für die mehr als 5.300 junge Menschen befragt wurden.

Während 2019 die Mehrheit bereits mit 17 Jahren erste sexuelle Erfahrungen hatte, liegt dieser Schnitt inzwischen bei rund 19 Jahren. Besonders deutlich sei der Rückgang bei den 17-Jährigen: 2019 hatten 61 Prozent von ihnen bereits Sex, 2025 sind es nur noch 40 Prozent. Auch der erste Kuss verschiebt sich zeitlich nach hinten: Bei den 14-Jährigen sank der Anteil mit Kuss-Erfahrung von 53 auf nunmehr 33 Prozent.

Gleichzeitig zeige die Studie ein hohes Maß an Verantwortung. Beim ersten Sex seien die meisten in einer festen Beziehung oder kennen ihre Partnerin/ihren Partner gut. Nur sechs Prozent geben an, dabei nicht verhütet zu haben. Das Kondom ist mit 76 Prozent das wichtigste Verhütungsmittel beim ersten Mal, die Pille spielt mit 34 Prozent eine geringere Rolle. In knapp neun von zehn Beziehungen werde zudem offen über Verhütung gesprochen, 67 Prozent thematisierten auch den Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen.

Fazit: Insgesamt zeigt die Studie, dass junge Menschen sich heute später für Sexualität entscheiden, aber dafür informierter, geplant und sicher.

Quelle: Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit
Bildnachweis: Shutterstock #2441529843