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Vatertag, Bollerwagen, gute Stimmung – aber zu oft endet es im Blaulicht!

12.05.2026 – An Christi Himmelfahrt passieren in Deutschland so viele Alkoholunfälle wie an keinem anderen Tag des Jahres. Nach aktuellen Zahlen des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) gab es am Vatertag 2025 bundesweit 284 Alkoholunfälle – etwa dreimal so viele wie an einem durchschnittlichen Tag. 64 Menschen wurden dabei schwer, 167 leicht verletzt.

Die Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit weist darauf hin: Alkohol verändert den Körper und das Gehirn schneller, als viele glauben. Bereits geringe Mengen beeinträchtigen wichtige Fähigkeiten im Straßenverkehr.
Die Folgen beginnen dabei oft schon nach dem ersten Bier:

  • die Reaktionszeit verlängert sich,
  • Entfernungen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt,
  • das Sichtfeld verengt sich („Tunnelblick“),
  • Aufmerksamkeit und Konzentration nehmen ab und
  • Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung steigen deutlich.

Besonders tückisch: Viele Männer fühlen sich trotz des Alkohols noch „fit“. Tatsächlich sinkt aber die Fähigkeit, Gefahrensituationen rechtzeitig zu erkennen und richtig zu reagieren. Schon ab etwa 0,3 Promille steigt das Unfallrisiko deutlich an, wie es heißt.
Alkohol wirkt auch nicht nur beim Autofahren gefährlich. Auch auf dem Fahrrad oder E-Scooter kann er schwere Unfälle auslösen – mit teils lebenslangen Folgen. Kopfverletzungen, Knochenbrüche oder schwere innere Verletzungen gehören zu den häufigsten Folgen alkoholbedingter Verkehrsunfälle.

Die DGMG appelliert deshalb an alle Männer:
👉 Wer trinkt, fährt nicht.
👉 Plant den Heimweg vorher.
👉 Übernehmt Verantwortung – für euch selbst, eure Freunde und andere Verkehrsteilnehmende.
Denn echte Stärke zeigt sich nicht im Alkoholkonsum, sondern darin, sicher nach Hause zu kommen.

Quelle: Deutscher Verkehrssicherheitsrat
Bildnachweis: Shutterstock #2137031369