
10.03.2026 – Viele junge Männer trainieren hart für einen muskulösen Körper. Doch manche greifen lieber zu Anabolika, um schneller Ergebnisse zu sehen. Experten warnen, dass diese vermeintliche Abkürzung die Gesundheit massiv gefährden kann.
Schätzungen zufolge nutzen 5 bis 15 Prozent der männlichen Fitnessstudio-Besucher muskelaufbauende Substanzen. Besonders verbreitet sind dabei sogenannte anabole Steroide, die wie das Hormon Testosteron wirken und den Muskelaufbau beschleunigen sollen.
Das Problem: Anabolika wirken eben nicht nur auf die Muskeln, sondern auf den ganzen Körper. Mögliche Folgen sind unter anderem:
⚠️ Bluthochdruck und Herzprobleme,
⚠️ Leberschäden,
⚠️ Unfruchtbarkeit,
⚠️ Brustwachstum beim Mann sowie
⚠️ Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Aggressivität.
Viele junge Männer bemerken die Risiken sehr spät. Nicht selten suchen Betroffene erst Hilfe, wenn bereits gesundheitliche Probleme auftreten. Ein weiteres Problem des Steroidmissbrauchs: Der Körper fährt seine eigene Testosteronproduktion herunter. Nach dem Absetzen kann es daher lange dauern, bis sich der Hormonhaushalt wieder normalisiert.
Die Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit (DGMG) rät ebenso klar wie die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie: Finger weg von Anabolika im Sport. Ein gesunder, starker Körper entsteht durch Schweiß beim Training, viel Geduld und ausreichend Regeneration – und eben nicht durch riskante Substanzen.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie
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