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08.01.2019 -Eine aktuelle Studie mit mehr als 280.000 Teilnehmern aus Nordamerika und Europa zeigte kürzlich, dass Arbeitsstress ein auslösender Faktor für die Tumorentstehung sein kann.

Demnach haben Menschen mit einem sehr hohen Stress-Level im Berufsalltag ein x-fach höheres Risiko, z. B. an Darm- (x = 1,4-fach), Speiseröhren- (x = 2-fach) oder auch Lungenkrebs (x = 1,2-fach) zu erkranken.

Interessanterweise scheint auch der Ort, an dem unter Stress gearbeitet wird, das Krebsrisiko zu beeinflussen. So ist für Menschen in den USA das Darmkrebsrisiko als Stressfolge größer als in Europa. Dort wiederum steigt durch Stress das Risiko für den Speiseröhrenkrebs deutlicher an.

Noch ist unklar, welche Mechanismen diesen Unterschieden zugrunde liegen.

Tipp der DGMG: Wer im Beruf oft unter Stress leidet, sollte stets durch geeignete Entspannungszeiten und sportliche Aktivitäten für einen Ausgleich zum Alltagsstress sorgen. Dies senkt am Ende nicht nur das Krebs-, sondern ebenso das Herz-Kreislauf- sowie das Burnout-Risiko.

[Quelle: Int J Cancer, 2018; doi: 10.1002/ijc.31955]