Großer Testosteron-Check im Ring Center Offenbach

 

Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit will das Bewusstsein für Männergesundheit stärken

 

Am 19. November können Männer von 9 bis 14 Uhr im Ring Center in Offenbach ihren Testosteronspiegel kostenlos bestimmen lassen und sich umfassend über das Thema Testosteron informieren.

Dies ist bereits die zweite Aktion der breit angelegten Testosteron-Aufklärungskampagne. Die Auftaktveranstaltung fand anlässlich des Weltmännertages am 3. November auf dem Börsenplatz in Frankfurt statt und war ein großer Erfolg.

„Männer vernachlässigen oft ihre Gesundheit, sind Vorsorgemuffel und sterben im Durchschnitt 5,5 Jahre früher als Frauen. Krankheit setzen sie mit Schwäche gleich. Das muss sich ändern“, sagt Professor Dr. Frank Sommer, weltweit der einzige Lehrstuhlinhaber für Männergesundheit und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. (DGMG).

Der Testosteronspiegel im Blut kann ab dem 40. Lebensjahr abnehmen. Bei manchen Männern wird das Hormon dann nicht mehr in ausreichender Menge produziert. Besonders wenn Männer unter Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit oder depressiven Verstimmungen leiden, kann es ratsam sein, einen Testosteron-Test durchzuführen. Denn oftmals liegt diesen Symptomen ein Testosteronmangel zugrunde.

Da das Bewusstsein über solche „Männerkrankheiten“ noch sehr gering ist, können sich Männer am 19. November von 9 bis 14 Uhr im Ring Center in Offenbach umfassend über das Thema Testosteron informieren und kostenlos ihren Testosteronspiegel bestimmen lassen. Bei einem Gesundheits-Quiz haben Besucher darüber hinaus die Möglichkeit ihr Wissen zu testen und kleine Preise zu gewinnen.

 

Die deutschen Männer sind in Europa die dicksten!

Fast jeder zweite Mann in Deutschland ist zu dick, aber nur rund jede dritte Frau. Zwischen dem 45. und dem 65. Lebensjahr sterben 33 Prozent mehr Männer an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Frauen. Ab dem 45. Lebensjahr sterben 1,5 Mal so viele Männer an Tumorerkrankungen wie Frauen. Die Zahlen sind alarmierend. Doch sie sind schon seit Jahren bekannt. Der Erste Deutsche Männergesundheitsbericht, den die DGMG im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Stiftung Männergesundheit herausgebracht hat, belegt diese Zahlen. Dennoch ändert sich nur langsam das Bewusstsein der Männer mehr für ihre Gesundheit zu tun. Es ist ein wichtiges Ziel der DGMG hier Aufklärungsarbeit zu leisten.

Was ist der Grund für dieses seit Jahrzehnten bekannte Problem? „Frauen leben in ihrem Körper – Männer benutzen ihren Körper, um etwas zu erreichen“, sagt Professor Dr. Frank Sommer.

Erfreulich ist, dass in den vergangenen Jahren bei beiden Geschlechtern die Lebenserwartung deutlich steigt und dass sich die Schere zwischen männlicher und weiblicher Lebenserwartung tendenziell verkleinert. „Es tut sich was. Wir wissen allerdings noch nicht, ob dieser Trend auf einer besseren Gesundheitsversorgung für Männer oder ein besseres männliches Gesundheitsverhalten basiert“, so Professor Sommer, der sich für eine bessere Gesundheitsvorsorge der Männer einsetzt. Denn auch hier sprechen die Zahlen für die Frauen: Eine Bevölkerungsbefragung vor einigen Jahren ergab, dass nur 12 Prozent der Männer, aber 21 Prozent der Frauen jemals an einer Maßnahme zur Gesundheitsförderung teilgenommen haben.

Kontakt

Download: Pressemitteilung als PDF (23 KB)

Zeichen (mit Leerzeichen): 3.304

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.

 

Wünschen Sie weitere Informationen? Dann wenden Sie sich an:

 

Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V.

Friedberger Str. 2, 61350 Bad Homburg

Cornelia Färber

Tel.: (0 61 72) 96 61 31,

mail@mann-und-gesundheit.com../

www.mann-und-gesundheit.com